20/01/20

Wissenschaft und Wirtschaft als Motor für Hamburgs Zukunft

Anlässlich der Vergleichsstudie zur Wissenschaftsmetropole Hamburg erklärt der stellvertretende Vorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Daniel Oetzel:

„Die von der Akademie der Wissenschaften in Auftrag gegebene Studie macht klar, dass Hamburg im Wettbewerb der Metropolregionen immer weiter verliert. Besonders das Potential der Wissenschaft als Wirtschaftsfaktor der Zukunft wird nicht ausreichend genutzt. Trotz einzelner Erfolge an der Spitze hat der aktuelle Senat es in den vergangenen Jahren versäumt, ein breites Fundament für die Entwicklung des Standorts zu legen. Das beginnt bei einer mangelnden Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, die auch an der sehr geringen Anzahl von Wissenschaftsausgründungen sichtbar wird. Wir Freie Demokraten setzen konsequent auf eine aktive Clusterpolitik, damit Wissenschaft und Wirtschaft zusammenfinden. Weiterhin muss die offensichtliche Unterfinanzierung der Hochschulen durch die restriktive 0,88 Prozent-Politik beendet werden. Diese ist eine faktische Kürzung. Wir stehen für eine deutliche Abkehr von diesem Spardiktat an vollkommen falscher Stelle. Darüber hinaus müssen Hamburgs Alleingänge in der Wissenschaftspolitik beendet werden. Absurdestes Beispiel: eine Digitalisierungsstrategie, die an der Landesgrenze endet. Wir Freie Demokraten sind überzeugt, dass die Zukunft unserer Stadt maßgeblich von ihrem Erfolg in der Wissenschaft abhängt. Hamburg hat das Potential, eine führende Innovationsregion zu werden, die mit dem forschungsstarken Süden mithalten kann. Die Freien Demokraten stehen bereit, diese Herausforderung in Parlament und Senat zu gestalten.“