Infrastruktur

Wie werden wir künftig in unserer wachsenden Stadt leben?

Das Wachstum ist ein Beleg für die Attraktivität Hamburgs und gleichzeitig eine Herausforderung, denn das Angebot an Wohnraum wächst nicht im gleichen Umfang mit. Wohnen ist deshalb eines der wichtigsten Themen unserer Zeit.

Das gilt auch für das Thema Mobilität: In unserer flexiblen Lebens- und Arbeitswelt brauchen wir Lösungen, die jeden schnell und ungehindert von A nach B gelangen lassen. Machen wir uns den technischen Fortschritt hierfür zunutze!

Bei der Energieversorgung setzen wir ebenfalls auf Zukunftstechnologien. Bis es soweit ist, sollten wir jedoch auch konventionell erzeugte Energie nutzen, wenn sie ohnehin vorhanden ist.

Unser Konzept für eine wachsende und lebenswerte Stadt ist durchdacht, nachhaltig und vor allem unideologisch.

 

Mobilität für alle im Blick

Als Metropole ist Hamburg auf funktionierende Mobilität angewiesen: auf der Straße, der Schiene, dem Wasser und in der Luft.

Vom Fußgänger über den Fahrrad- und den Autofahrer bis hin zum Wirtschafts- und Lieferverkehr per Lkw, Bahn oder Schiff benötigen alle individuelle Lösungen.
Unvermeidbare Nutzungskonflikte müssen im Interesse aller vernunftorientiert und ohne ideologische Scheuklappen gelöst werden.

Wir stehen für eine ganzheitliche Verkehrspolitik, die die Mobilität eines jeden Einzelnen im Blick hat. Individualverkehr und ÖPNV müssen sich künftig besser ergänzen.

Die Digitalisierung bietet die große Chance, Mobilität intelligent zu planen und zu lenken, etwa durch einfachere Übergänge zwischen unterschiedlichen Transportmitteln sowie Vernetzung und digitale Steuerung von Verkehr.

 

Bezahlbares Wohnen durch mehr Freiheit

Hamburg ist eine wachsende Stadt, in der Menschen nicht nur arbeiten, sondern auch leben wollen.

Bezahlbares Wohnen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Wir Freie Demokraten wollen das Angebot auf dem Wohnungsmarkt schnell, einfach und unbürokratisch fördern.

Dafür brauchen wir weniger Vorschriften, um die Baukosten zu senken, und intelligente Maßnahmen für mehr Wohnraum – beispielsweise in Form von Nachverdichtung durch Dachausbau oder Aufstockung.

Vorgaben und Verbote wie die Mietpreisbremse, soziale Erhaltungsverordnungen oder das Wohnraumschutzgesetz sind kontraproduktiv.

Hamburg muss weiterhin Platz bieten für Eigentum und Miete. Wir unterstützen Vermietung durch private Wohnungsgeber, private oder städtische  Immobiliengesellschaften, Genossenschaften und eine Entwicklung durch Baugemeinschaften gleichermaßen.

Alle zusammen schaffen den nötigen Wohnraum und einen sozialen Mix, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

 

Einklang mit Vielfalt

In einer wachsenden Stadt sollen die Menschen ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe verwirklichen können. Die besondere Verantwortung von Stadtentwicklung in Metropolen liegt darin, die verschiedensten Interessen miteinander in Einklang zu bringen.

Es muss Flächen für Wohnraum ebenso wie für Handel,

Gewerbe und Industrie geben. Genauso brauchen wir ausreichend Grünflächen und freie Plätze, um die Lebensqualität in unserer Stadt zu erhalten.

Stadtentwicklung muss die Gründerkultur fördern und mehr Raum für Start-Ups zur Verfügung stellen.
Wir wollen die Bedürfnisse von Einwohnern und Unternehmern in unserer Stadt gleichermaßen berücksichtigen.

Stadtentwicklung bedeutet für uns, den Gegebenheiten vor Ort Rechnung zu tragen, um die Einzigartigkeit der verschiedenen Stadtteile und ihre Stadtteilkultur zu
erhalten und weiterzuentwickeln.

 

Denkverbote in der Umwelt- und  Energiepolitik überwinden

Umweltschutz muss mehr sein als eine ideologische Plakette. Denkverbote in der Umwelt- und Energiepolitik verhindern innovative Ansätze.

Digital gelenkter, fließender Verkehr und Technologien wie zum Beispiel Wasserstoffantrieb auch für städtische Fahrzeuge sorgen für weniger Schadstoff-Ausstoß. Für belastbare Aussagen über die Luftqualität müssen die Messstationen nach klaren Kriterien aufgestellt werden.

Anfallende Abwärme bei der Stromerzeugung im Kraftwerk Moorburg kann für eine Übergangszeit ins Fernwärmenetz eingespeist werden, um ohnehin vorhandene Energie nicht zu verschwenden und unnötigen Kohlendioxid-Ausstoß (durch zusätzliche Gaskraftwerke) zu vermeiden.

Naturschutz ist mehr als ökologischer Denkmalschutz für Grünflächen: Bestehende Naturschutzflächen müssen ökologisch aufgewertet und vernetzt werden, um den Nutzen für die Artenvielfalt zu erhöhen.