14/06/17

Sport bei Stadtentwicklung stärker berücksichtigen

Sport bei Stadtentwicklung stärker berücksichtigen

Zu dem Antrag der FDP-Fraktion „Den Sport zum integralen Bestandteil der Bauplanung erheben“, der in der heutigen Bürgerschaftssitzung debattiert wird, sagt der sportpolitische Sprecher, Daniel Oetzel:

„Sport und Bewegung werden als Teil des modernen Lebens immer wichtiger. Insbesondere in Großstädten wie Hamburg ist es deshalb ausschlaggebend, bereits bei der Quartiersentwicklung darauf zu achten, genügend wohnortnahe Sportstätten und Freiflächen einzuplanen. Sport steht gerade in einem Stadtstaat in einer harten Konkurrenz zu anderen Flächennutzungen. Die Definition von Sport als Querschnittsaufgabe hat leider dazu geführt, dass in dem Zuständigkeitswirrwarr zwischen Sportbehörde, Stadtentwicklungsbehörde, Schulbehörde, Finanzbehörde und den Bezirken niemand mehr den Hut auf hat. Der Sport bleibt so bei der Stadtentwicklung auf der Strecke. Das muss sich ändern, sonst verschwinden die Sport- und Erholungsräume aus unserer Stadt.

Wir Freie Demokraten wollen deshalb den organisierten Sport schon bei der Erstellung von Bebauungsplänen stärker einbinden. Der Senat muss im wahrsten Sinne des Wortes dem Sport mehr Platz einräumen. Es darf nicht dazu kommen, dass Qualität von Stadtentwicklung nur in Wohnraum gemessen wird. Die Quartiere müssen auch lebenswert sein. Wenn es dem Senat ernst ist mit der Sportstadt Hamburg, darf sein Engagement nicht bei Großevents enden, sondern muss auch für den Fußballplatz nebenan gelten.“

 

 

 

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