30/01/19

Hochschulen und Universitäten für Interessierte öffnen

Zur Debatte ‚Lebenslanges Lernen voranbringen: Offene Hochschulen für Hamburg‘ erklärt der stellvertretende Vorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Daniel Oetzel:

„Lernen endet heute nicht mehr mit Ausbildung oder Studium. Auch viele bereits langjährig berufstätige Menschen haben den Wunsch, sich weiterzubilden. Deshalb wollen wir die Bildungslandschaft an die neuen Bedürfnisse anpassen und fordern echte offene Hochschulen für Hamburg. Wer mitten im Berufsleben steht, wird in der Regel kein Bachelor- oder Master-Studium aufnehmen, um individuelle Interessen zu vertiefen. Unser Konzept ermöglicht einer breiteren Zielgruppe, sich weiter zu qualifizieren oder auch einfach nur aus Neugier weiterzubilden. Beispielsweise soll ein Diplom-Betriebswirt unbürokratisch zwei Semester Geographie absolvieren können, an deren Ende er ein Zertifikat über das neu erworbene Wissen erhält. Positiver Nebeneffekt offener Hochschulen ist ein aktiver Beitrag gegen den Fachkräftemangel, denn die Digitalisierung erfordert stetige Anpassung der eigenen Qualifikation an die Anforderungen des Arbeitsmarkts.“